PG und VG nach Gewicht mischen – wie funktioniert das?
Wer Propylenglykol (PG) und pflanzliches Glycerin (VG) nach Gewicht mischen möchte, arbeitet nicht mit Millilitern oder Litern, sondern mit:
- Gramm
- Kilogramm
- Gewichtsprozent beziehungsweise Massenprozent
Das hat einen großen praktischen Vorteil:
Die gewünschte Menge kann direkt über eine Waage dosiert werden.
Sind die Gewichtsanteile bereits festgelegt, ist für die reine Berechnung keine Umrechnung über die Dichte erforderlich.
Direkt zu den Rohstoffen:
Grundlegende Informationen zum Mischungsverhältnis finden Sie unter PG und VG mischen – welches Mischungsverhältnis ist sinnvoll?.
Was bedeutet PG/VG nach Gewicht?
Ein Verhältnis nach Gewicht beschreibt, wie viel Prozent der Gesamtmasse aus PG beziehungsweise VG bestehen.
Beispiel:
70/30 PG/VG nach Gewicht
bedeutet:
- 70 Gew.-% PG
- 30 Gew.-% VG
Bei 1.000 g Gesamtmenge ergibt das:
- 700 g PG
- 300 g VG
Die allgemeine Formel lautet:
Gesamtgewicht × Prozentanteil = benötigte Masse
Was bedeutet 50/50 nach Gewicht?
Eine 50/50-Mischung nach Gewicht bedeutet:
- 50 Gew.-% PG
- 50 Gew.-% VG
Bei einer Gesamtmenge von 1.000 g:
PG: 1.000 g × 0,50 = 500 g
VG: 1.000 g × 0,50 = 500 g
Ergebnis:
500 g PG + 500 g VG
Was bedeutet 70/30 nach Gewicht?
Bei 70/30 PG/VG nach Gewicht besteht die Mischung aus:
- 70 % PG
- 30 % VG
Bei 1.000 g:
PG: 1.000 × 0,70 = 700 g
VG: 1.000 × 0,30 = 300 g
Ergebnis:
700 g PG + 300 g VG
Was bedeutet 60/40 nach Gewicht?
Bei einer Gesamtmenge von 1.000 g:
PG: 1.000 × 0,60 = 600 g
VG: 1.000 × 0,40 = 400 g
Ergebnis:
600 g PG + 400 g VG
Wie berechnet man 50/50 bei 500 g?
Gesamtmenge:
500 g
PG:
500 × 0,50 = 250 g
VG:
500 × 0,50 = 250 g
Ergebnis:
250 g PG + 250 g VG
Wie berechnet man 70/30 bei 500 g?
PG:
500 × 0,70 = 350 g
VG:
500 × 0,30 = 150 g
Ergebnis:
350 g PG + 150 g VG
Wie berechnet man 60/40 bei 500 g?
PG:
500 × 0,60 = 300 g
VG:
500 × 0,40 = 200 g
Ergebnis:
300 g PG + 200 g VG
PG/VG-Mischungen bei 1 kg Gesamtgewicht
| Verhältnis PG/VG | PG | VG |
|---|---|---|
| 70/30 | 700 g | 300 g |
| 60/40 | 600 g | 400 g |
| 50/50 | 500 g | 500 g |
| 40/60 | 400 g | 600 g |
| 30/70 | 300 g | 700 g |
Diese Tabelle bezieht sich ausdrücklich auf Gewichtsverhältnisse.
PG/VG-Mischungen bei 5 kg Gesamtgewicht
| Verhältnis PG/VG | PG | VG |
|---|---|---|
| 70/30 | 3,5 kg | 1,5 kg |
| 60/40 | 3,0 kg | 2,0 kg |
| 50/50 | 2,5 kg | 2,5 kg |
| 40/60 | 2,0 kg | 3,0 kg |
| 30/70 | 1,5 kg | 3,5 kg |
PG/VG-Mischungen bei 10 kg Gesamtgewicht
| Verhältnis PG/VG | PG | VG |
|---|---|---|
| 70/30 | 7 kg | 3 kg |
| 60/40 | 6 kg | 4 kg |
| 50/50 | 5 kg | 5 kg |
| 40/60 | 4 kg | 6 kg |
| 30/70 | 3 kg | 7 kg |
Warum ist Mischen nach Gewicht praktisch?
Das Mischen nach Gewicht bietet mehrere Vorteile:
- einfache Berechnung
- gute Reproduzierbarkeit
- leicht skalierbar
- keine Volumenablesung notwendig
- praktisch bei viskosem Glycerin
- gut für größere Chargen geeignet
- direkt mit einer Waage kontrollierbar
Gerade bei Glycerin ist das Wiegen häufig einfacher als das exakte volumetrische Abmessen.
Warum ist VG nach Gewicht einfacher zu dosieren?
VG ist deutlich dickflüssiger als PG.
Dadurch kann Glycerin:
- länger an Gefäßwänden haften
- langsamer auslaufen
- stärker nachlaufen
- volumetrisch schwieriger exakt dosierbar sein
Beim Wiegen zählt dagegen die Masse, die tatsächlich im Mischbehälter angekommen ist.
Mehr zur unterschiedlichen Viskosität finden Sie unter Propylenglykol vs. Glycerin – welcher Rohstoff ist dünnflüssiger und warum?.
Braucht man die Dichte beim Mischen nach Gewicht?
Wenn die Rezeptur bereits in Gewichtsprozent definiert ist, benötigen Sie die Dichte für die reine Berechnung nicht.
Die Dichte wird erst wichtig, wenn Sie beispielsweise:
- Gewichtsprozent in Volumenprozent umrechnen
- Gramm in Milliliter umrechnen
- Kilogramm in Liter umrechnen
- das spätere Volumen abschätzen
möchten.
Den Unterschied erklären wir unter Was ist der Unterschied zwischen Volumenprozent und Gewichtsprozent bei PG und VG?.
Welche Dichte hat PG?
Als typischer Orientierungswert bei ungefähr 20 °C:
ca. 1,036 g/ml
Das entspricht ungefähr:
1,036 kg/l
Mehr dazu unter 1 Liter Propylenglykol in kg – so rechnet man PG von Volumen in Gewicht um.
Welche Dichte hat VG?
Als typischer Orientierungswert bei ungefähr 20 °C:
ca. 1,261 g/ml
Das entspricht ungefähr:
1,261 kg/l
Mehr dazu unter 1 Liter Glycerin in kg – so rechnet man Volumen in Gewicht um.
Für exakte technische Berechnungen sollten immer die Daten des tatsächlich verwendeten Produkts berücksichtigt werden.
Warum ist 50/50 nach Gewicht nicht dasselbe wie 50/50 nach Volumen?
Weil PG und VG unterschiedliche Dichten besitzen.
500 ml PG wiegen bei einer angenommenen Dichte von 1,036 g/ml ungefähr:
518 g
500 ml VG wiegen bei einer angenommenen Dichte von 1,261 g/ml ungefähr:
630,5 g
Eine Mischung aus:
500 ml PG + 500 ml VG
ist deshalb zwar 50/50 nach Volumen, aber nicht 50/50 nach Gewicht.
Umgekehrt besitzen:
500 g PG + 500 g VG
nicht dasselbe Volumen.
Was ist genauer – Gewicht oder Volumen?
Das hängt von der Anwendung und der eingesetzten Messtechnik ab.
Für reproduzierbare technische Prozesse kann das Wiegen große praktische Vorteile bieten.
Eine Waage misst die Masse direkt.
Bei Volumenmessungen können zusätzliche Einflüsse auftreten durch:
- Temperatur
- Meniskus
- Ablesefehler
- Restmengen im Messgefäß
- Viskosität
- unvollständiges Auslaufen
Mehr zur Dosierung finden Sie unter PG und VG richtig dosieren – Volumen, Gewicht und Dichte einfach erklärt.
Welche Waage eignet sich?
Das hängt von der Gesamtmenge und der gewünschten Genauigkeit ab.
Für kleine Ansätze können geeignet sein:
- Feinwaage
- Laborwaage
Für größere Mengen:
- Plattformwaage
- Behälterwaage
- Industriewaage
Wichtig sind insbesondere:
- ausreichende Tragkraft
- passende Auflösung
- stabiler Stand
- geeigneter Messbereich
Wie tariert man richtig?
Ein typischer Ablauf:
- leeren Mischbehälter auf die Waage stellen
- Tara-Funktion drücken
- erste Komponente einwiegen
- gegebenenfalls erneut tarieren
- zweite Komponente hinzufügen
Alternativ kann auch kumulativ gewogen werden.
Was bedeutet kumulatives Wiegen?
Beim kumulativen Wiegen wird die Waage zwischen den Komponenten nicht erneut tariert.
Beispiel:
Gewünscht sind 1.000 g einer 70/30-Mischung.
Zunächst werden eingefüllt:
700 g PG
Anschließend wird VG hinzugegeben, bis die Waage insgesamt:
1.000 g
anzeigt.
Damit wurden:
300 g VG
hinzugefügt.
Welche Komponente sollte zuerst gewogen werden?
Eine universelle Regel gibt es nicht.
Praktisch kann es bei einer einfachen PG/VG-Mischung sinnvoll sein, zunächst das dünnflüssigere PG einzufüllen und anschließend das viskosere VG langsam zuzugeben.
Die optimale Reihenfolge hängt jedoch immer vom gesamten Prozess und der jeweiligen Rezeptur ab.
Mehr zur praktischen Verarbeitung finden Sie unter Propylenglykol oder Glycerin – welcher Rohstoff eignet sich besser zum Mischen?.
Wie langsam sollte VG dosiert werden?
Da Glycerin aufgrund seiner hohen Viskosität nachlaufen kann, sollte man sich dem Zielgewicht kontrolliert nähern.
Praktisch kann man:
- einen Großteil zunächst zügiger dosieren
- kurz vor dem Zielgewicht langsamer werden
- Nachlauf abwarten
- erst danach weiter dosieren
So lässt sich eine Überdosierung leichter vermeiden.
Was passiert bei Überdosierung?
Wird versehentlich zu viel einer Komponente eingefüllt, verändert sich das gewünschte Verhältnis.
Bei einer präzisen Rezeptur sollte deshalb nicht einfach nach Gefühl korrigiert werden.
Stattdessen kann mathematisch neu berechnet werden, wie viel der anderen Komponente benötigt wird.
Beispiel: Zu viel VG bei 50/50
Gewünscht:
500 g PG + 500 g VG
Tatsächlich eingefüllt:
520 g VG
Für ein echtes 50/50-Gewichtsverhältnis müssten dann ebenfalls:
520 g PG
enthalten sein.
Die neue Gesamtmenge wäre:
1.040 g
Kann man jede Rezeptur nach Gewicht hochskalieren?
Gewichtsverhältnisse lassen sich mathematisch sehr einfach skalieren.
Beispiel:
70/30 bei 1 kg:
- 700 g PG
- 300 g VG
Bei 10 kg:
- 7 kg PG
- 3 kg VG
Bei 100 kg:
- 70 kg PG
- 30 kg VG
Das Verhältnis bleibt unverändert.
Welche Rolle spielt die Temperatur beim Wiegen?
Die Masse selbst verändert sich durch normale Temperaturänderungen nicht.
Das Volumen und die Viskosität verändern sich jedoch.
Das ist ein praktischer Vorteil der gravimetrischen Dosierung:
Die eingewogene Masse bleibt unabhängig von temperaturbedingten Volumenänderungen definiert.
Beeinflusst Temperatur trotzdem die Verarbeitung?
Ja.
Vor allem Glycerin kann bei niedrigen Temperaturen deutlich zähflüssiger werden.
Dadurch können:
- Dosierung langsamer werden
- Pumpen schwieriger werden
- Mischzeit steigen
- Nachlauf stärker auffallen
Die eingewogene Masse bleibt davon jedoch unberührt.
Wie lange muss PG und VG gemischt werden?
Eine pauschale Mischzeit gibt es nicht.
Sie hängt unter anderem ab von:
- Gesamtmenge
- Verhältnis
- Temperatur
- Viskosität
- Mischtechnik
- Behälterform
Mehr dazu unter Propylenglykol oder Glycerin – welcher Rohstoff eignet sich besser zum Mischen?.
Wie erkennt man eine homogene Mischung?
Mögliche Hinweise sind:
- gleichmäßiges Erscheinungsbild
- keine sichtbaren Phasen
- konstantes Fließverhalten
- reproduzierbare Messwerte
Bei professionellen Anwendungen können zusätzliche Prüfmethoden erforderlich sein.
Können PG und VG Wasser aufnehmen?
Ja.
Beide Rohstoffe sind hygroskopisch.
Das bedeutet, dass sie Feuchtigkeit aus ihrer Umgebung aufnehmen können.
Dadurch kann sich langfristig die Zusammensetzung verändern.
Mehr dazu unter Was bedeutet hygroskopisch? Einfach erklärt am Beispiel von Glycerin und Propylenglykol.
Warum sollten Gebinde geschlossen bleiben?
Offene Gebinde können:
- Feuchtigkeit aufnehmen
- verunreinigt werden
- in ihrer Konzentration verändert werden
Deshalb sollten PG und VG nach der Entnahme wieder sorgfältig verschlossen werden.
Ausführliche Lagerhinweise finden Sie unter Propylenglykol und Glycerin richtig lagern – Haltbarkeit, Temperatur und Aufbewahrung.
Kann sich das Gewicht durch Feuchtigkeitsaufnahme verändern?
Ja.
Nimmt ein hygroskopischer Rohstoff zusätzlich Wasser aus der Umgebung auf, erhöht sich die Gesamtmasse.
Gleichzeitig verändert sich die ursprüngliche Konzentration.
Bei präzisen Prozessen ist eine sachgerechte Lagerung deshalb besonders wichtig.
Wie dokumentiert man eine Gewichtsmischung?
Sinnvolle Angaben sind:
- Produktbezeichnung
- Chargennummer
- Einwaage PG
- Einwaage VG
- Mischungsverhältnis
- Gesamtgewicht
- Datum
- Temperatur
- verwendete Waage
- verantwortliche Person
Dadurch kann eine Charge später besser nachvollzogen und reproduziert werden.
Sollte man Gramm oder Kilogramm verwenden?
Das hängt von der Größe der Mischung ab.
Kleine Ansätze:
Gramm
Größere Ansätze:
Kilogramm
Wichtig ist vor allem, dass alle Einheiten innerhalb einer Berechnung konsistent verwendet werden.
Wie rechnet man Gramm in Kilogramm um?
1.000 g = 1 kg
Beispiel:
3.500 g = 3,5 kg
Wie rechnet man Kilogramm in Gramm um?
1 kg = 1.000 g
Beispiel:
2,5 kg = 2.500 g
Beispiel: 70/30 bei 2,5 kg
Gesamtmenge:
2,5 kg
PG:
2,5 × 0,70 = 1,75 kg
VG:
2,5 × 0,30 = 0,75 kg
Ergebnis:
1,75 kg PG + 0,75 kg VG
Beispiel: 60/40 bei 12 kg
PG:
12 × 0,60 = 7,2 kg
VG:
12 × 0,40 = 4,8 kg
Ergebnis:
7,2 kg PG + 4,8 kg VG
Beispiel: 50/50 bei 25 kg
PG:
25 × 0,50 = 12,5 kg
VG:
25 × 0,50 = 12,5 kg
Ergebnis:
12,5 kg PG + 12,5 kg VG
Beispiel: 30/70 bei 25 kg
PG:
25 × 0,30 = 7,5 kg
VG:
25 × 0,70 = 17,5 kg
Ergebnis:
7,5 kg PG + 17,5 kg VG
Kann ich statt nach Gewicht auch nach Volumen mischen?
Ja.
Dabei werden statt Gramm und Kilogramm:
- Milliliter
- Liter
verwendet.
Wegen der unterschiedlichen Dichten ist ein Verhältnis nach Volumen jedoch nicht identisch mit demselben Zahlenverhältnis nach Gewicht.
Mehr dazu unter PG und VG nach Volumen mischen – so berechnen Sie das Verhältnis in Millilitern und Litern.
Welche Methode passt besser?
Für kleine und einfache Ansätze kann Volumendosierung praktisch sein.
Bei reproduzierbaren oder größeren Mischungen kann die Gewichtsdosierung Vorteile bieten.
Eine pauschal „bessere“ Methode gibt es jedoch nicht.
Wichtig ist, dass die Rezeptur eindeutig definiert ist.
Wie viel wiegt 1 Liter PG?
Als typischer Orientierungswert bei ungefähr 20 °C:
1 Liter PG ≈ 1,036 kg
Mehr dazu unter 1 Liter Propylenglykol in kg – Volumen und Gewicht umrechnen.
Wie viel wiegt 1 Liter VG?
Als typischer Orientierungswert bei ungefähr 20 °C:
1 Liter VG ≈ 1,261 kg
Mehr dazu unter 1 Liter Glycerin in kg – Volumen und Gewicht umrechnen.
Welche Gebindegrößen passen zu Gewichtsmischungen?
Bei der Abfüller GmbH sind typische Gebindegrößen:
- 1 Liter
- 5 Liter
- 10 Liter
- 25 Liter
Da die Produkte nach Volumen angeboten werden können, sollte berücksichtigt werden, dass PG und VG unterschiedliche Gewichte besitzen.
Eine Entscheidungshilfe finden Sie unter PG oder VG – welche Gebindegröße ist die richtige? 1 L, 5 L, 10 L oder 25 L.
Was ist bei großen Mischungen wichtig?
Bei größeren Chargen sollten zusätzlich berücksichtigt werden:
- Tragfähigkeit der Waage
- Behältergewicht
- Tara-Bereich
- Mischtechnik
- sichere Handhabung
- Dokumentation
- Lagerung
Ein 25-Liter-Gebinde VG besitzt beispielsweise bereits mehr als 31 kg Nettogewicht.
Welche Rolle spielt die Reinheit?
Unterschiedliche Produktqualitäten können sich unterscheiden bei:
- Dichte
- Wassergehalt
- Viskosität
- Produktspezifikation
- weiteren Qualitätsmerkmalen
Für reproduzierbare Mischungen sollten möglichst definierte Rohstoffqualitäten verwendet werden.
Mehr dazu unter Welche Reinheit bei Propylenglykol und Glycerin? Was bedeuten 99,5 %, 99,9 %, USP und Ph. Eur.?.
Welche Rolle spielt die Produktspezifikation?
Die Produktspezifikation kann wichtige Angaben enthalten zu:
- Reinheit
- Wassergehalt
- Dichte
- Viskosität
- Grenzwerten
- weiteren Qualitätsparametern
Mehr dazu unter Produktspezifikation bei Propylenglykol und Glycerin – Grenzwerte, Sollwerte und typische Werte.
PG und VG bei der Abfüller GmbH
Bei der Abfüller GmbH erhalten Sie beide Rohstoffe in unterschiedlichen Gebindegrößen.
→ Propylenglykol (PG / 1,2-Propandiol) kaufen
→ Pflanzliches Glycerin (VG / Glycerol) kaufen
Schnellübersicht: Mischungen nach Gewicht
1 kg Gesamtmischung
| PG/VG | PG | VG |
|---|---|---|
| 70/30 | 700 g | 300 g |
| 60/40 | 600 g | 400 g |
| 50/50 | 500 g | 500 g |
| 40/60 | 400 g | 600 g |
| 30/70 | 300 g | 700 g |
10 kg Gesamtmischung
| PG/VG | PG | VG |
|---|---|---|
| 70/30 | 7 kg | 3 kg |
| 60/40 | 6 kg | 4 kg |
| 50/50 | 5 kg | 5 kg |
| 40/60 | 4 kg | 6 kg |
| 30/70 | 3 kg | 7 kg |
Fazit: PG und VG lassen sich nach Gewicht besonders einfach berechnen
Das Mischen nach Gewicht ist mathematisch unkompliziert.
Die wichtigste Formel lautet:
Gesamtgewicht × Prozentanteil = benötigte Masse
Beispiel für 70/30 bei 10 kg:
- 7 kg PG
- 3 kg VG
Typische Vorteile der Gewichtsdosierung sind:
- leicht skalierbar
- gut reproduzierbar
- direkt über eine Waage kontrollierbar
- keine Dichte für die reine Einwaage erforderlich
- praktisch bei viskosem Glycerin
- gut für größere Chargen geeignet
Wichtig ist jedoch, immer sauber zwischen Gewichtsprozent und Volumenprozent zu unterscheiden.
Häufige Fragen zum Mischen nach Gewicht
Wie berechnet man PG und VG nach Gewicht?
Das Gesamtgewicht wird mit dem jeweiligen Prozentanteil multipliziert.
Wie viel PG braucht man für 1 kg 70/30?
700 g PG
Wie viel VG braucht man für 1 kg 70/30?
300 g VG
Wie viel PG braucht man für 10 kg 50/50?
5 kg PG
Wie viel VG braucht man für 10 kg 50/50?
5 kg VG
Ist 50/50 nach Gewicht dasselbe wie 50/50 nach Volumen?
Nein. PG und VG besitzen unterschiedliche Dichten.
Braucht man die Dichte beim Mischen nach Gewicht?
Nicht für die reine Berechnung einer Rezeptur in Gewichtsprozent. Die Dichte wird erst für Umrechnungen in Volumen benötigt.
Ist Gewichtsdosierung bei VG sinnvoll?
Ja. Aufgrund der hohen Viskosität kann das Wiegen bei Glycerin besonders praktisch sein.
Beeinflusst die Temperatur das Gewicht?
Die Masse bleibt bei normalen Temperaturänderungen gleich. Volumen und Viskosität können sich dagegen verändern.
Kann man eine Gewichtsmischung einfach hochskalieren?
Ja. Prozentuale Massenverhältnisse lassen sich sehr einfach auf größere Gesamtmengen übertragen.
Welche Waage sollte verwendet werden?
Eine Waage mit ausreichender Tragkraft und einer zur gewünschten Genauigkeit passenden Auflösung.
Wo kann man PG und VG kaufen?
Bei der Abfüller GmbH erhalten Sie Propylenglykol (PG) und pflanzliches Glycerin (VG) in verschiedenen Gebindegrößen.