PG und VG richtig dosieren – worauf kommt es an?
Beim Dosieren von Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glycerin (VG) werden häufig zwei verschiedene Größen verwendet:
- Volumen, zum Beispiel Milliliter oder Liter
- Masse beziehungsweise Gewicht, zum Beispiel Gramm oder Kilogramm
Beides ist nicht dasselbe.
Der Grund dafür ist die Dichte.
100 ml einer Flüssigkeit wiegen nur dann ungefähr 100 g, wenn ihre Dichte bei etwa 1 g/ml liegt.
Bei PG und VG liegt die Dichte jedoch über diesem Wert.
Direkt zu den Rohstoffen:
Was ist der Unterschied zwischen Volumen und Gewicht?
Volumen beschreibt, wie viel Raum eine Flüssigkeit einnimmt.
Typische Einheiten sind:
- ml
- l
- cm³
Masse beschreibt, wie viel Stoff vorhanden ist.
Im praktischen Alltag wird dafür häufig einfach von „Gewicht“ gesprochen.
Typische Einheiten sind:
- g
- kg
Zwischen beiden Größen vermittelt die Dichte.
Was bedeutet Dichte?
Die Dichte beschreibt das Verhältnis zwischen Masse und Volumen.
Vereinfacht gilt:
Dichte = Masse ÷ Volumen
Wenn eine Flüssigkeit beispielsweise eine Dichte von 1,20 g/ml besitzt, wiegen 100 ml davon:
100 ml × 1,20 g/ml = 120 g
Deshalb dürfen Milliliter und Gramm nicht einfach gleichgesetzt werden.
Mehr zu PG und VG finden Sie unter Dichte von Propylenglykol und Glycerin – wie viel wiegt 1 Liter PG oder VG?.
Wie hoch ist die Dichte von Propylenglykol?
Die Dichte von Propylenglykol liegt bei Raumtemperatur typischerweise etwas über 1 g/ml.
Als üblicher Orientierungswert bei ungefähr 20 °C kann etwa:
1,036 g/ml
angesetzt werden.
Das bedeutet vereinfacht:
1 Liter Propylenglykol wiegt ungefähr 1,04 kg.
Der genaue Wert kann abhängig sein von:
- Temperatur
- Reinheit
- Wassergehalt
- Produktspezifikation
Für exakte Berechnungen sollte immer der Wert des konkreten Produktes verwendet werden.
Mehr dazu unter 1 Liter Propylenglykol in kg – so rechnet man PG von Volumen in Gewicht um.
Wie hoch ist die Dichte von Glycerin?
Glycerin besitzt eine deutlich höhere Dichte als Wasser.
Als typischer Orientierungswert bei ungefähr 20 °C kann für hochreines Glycerin etwa:
1,261 g/ml
angesetzt werden.
Das bedeutet vereinfacht:
1 Liter Glycerin wiegt ungefähr 1,26 kg.
Der genaue Wert hängt unter anderem ab von:
- Temperatur
- Reinheit
- Wassergehalt
- Produktspezifikation
Mehr dazu unter 1 Liter Glycerin in kg – so rechnet man Volumen in Gewicht um.
Warum ist die Temperatur bei der Dichte wichtig?
Die Dichte einer Flüssigkeit verändert sich mit der Temperatur.
Bei steigender Temperatur dehnen sich Flüssigkeiten typischerweise etwas aus.
Dadurch kann die Dichte sinken.
Bei niedrigerer Temperatur kann sie entsprechend höher liegen.
Für einfache Anwendungen ist dieser Effekt oft gering.
Bei präzisen technischen Berechnungen kann er jedoch relevant sein.
Wie rechnet man Milliliter in Gramm um?
Dafür benötigt man die Dichte.
Die Formel lautet:
Masse = Volumen × Dichte
Beispiel mit einer Dichte von 1,20 g/ml:
100 ml × 1,20 g/ml = 120 g
100 ml würden also 120 g wiegen.
Wie rechnet man Gramm in Milliliter um?
Dafür wird die Formel umgestellt:
Volumen = Masse ÷ Dichte
Beispiel:
120 g ÷ 1,20 g/ml = 100 ml
Damit kann eine bekannte Masse in ein entsprechendes Volumen umgerechnet werden.
Sind 100 ml PG gleich 100 g?
Nein.
Propylenglykol besitzt eine Dichte über 1 g/ml.
Mit einem typischen Orientierungswert von etwa 1,036 g/ml ergeben sich:
100 ml PG ≈ 103,6 g
Der genaue Wert hängt vom konkreten Produkt und der Temperatur ab.
Sind 100 ml VG gleich 100 g?
Nein.
Glycerin besitzt eine deutlich höhere Dichte als Wasser.
Bei einer typischen Dichte von etwa 1,261 g/ml ergeben sich:
100 ml VG ≈ 126,1 g
Glycerin ist zusätzlich deutlich viskoser als PG, wodurch auch die praktische Dosierung anspruchsvoller sein kann.
Warum ist Wiegen oft genauer als Abmessen?
Eine Waage misst die Masse direkt.
Beim Abmessen nach Volumen können dagegen zusätzliche Fehler entstehen durch:
- Meniskus
- Gefäßform
- Temperatur
- Ablesefehler
- anhaftende Flüssigkeit
- unvollständiges Auslaufen
Bei stark viskosen Flüssigkeiten wie Glycerin kann die volumetrische Dosierung besonders unpraktisch sein.
Deshalb bietet die Dosierung nach Gewicht bei reproduzierbaren Prozessen häufig Vorteile.
Wann ist Volumendosierung praktisch?
Volumenmessung kann sinnvoll sein, wenn:
- eine einfache Dosierung benötigt wird
- Messzylinder verfügbar sind
- nur geringe Mengen verarbeitet werden
- eine sehr hohe Präzision nicht erforderlich ist
Bei kleinen Mengen können beispielsweise:
- Pipetten
- Dosierspritzen
- Messzylinder
praktisch sein.
Wann ist Gewichtsdosierung sinnvoll?
Die Dosierung nach Gewicht eignet sich besonders bei:
- reproduzierbaren Rezepturen
- gewerblichen Mischungen
- größeren Chargen
- höherer Genauigkeit
- stark viskosen Rohstoffen
Die eingesetzte Waage sollte für den jeweiligen Gewichtsbereich ausreichend genau sein.
Was ist Volumenprozent?
Volumenprozent, abgekürzt Vol.-%, beschreibt den Volumenanteil einer Komponente an der Gesamtmischung.
Beispiel:
Eine Mischung mit 50 Vol.-% PG enthält bezogen auf das Volumen zur Hälfte Propylenglykol.
Bei einem vereinfachten Ansatz mit 1 Liter Gesamtvolumen wären das:
500 ml PG
Was ist Gewichtsprozent?
Gewichtsprozent beziehungsweise Massenprozent beschreibt den Massenanteil einer Komponente an der Gesamtmasse.
Beispiel:
50 Gew.-% PG in einer 1-kg-Mischung entsprechen:
500 g PG
und:
500 g der übrigen Bestandteile
Warum sind 50 Vol.-% nicht dasselbe wie 50 Gew.-%?
Weil PG und VG unterschiedliche Dichten besitzen.
Gleiche Volumina können deshalb unterschiedliche Massen besitzen.
Das bedeutet:
50 Vol.-% PG sind nicht automatisch identisch mit 50 Gew.-% PG.
Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, wenn Rezepturen aus unterschiedlichen Quellen übernommen werden.
Mehr dazu unter Was ist der Unterschied zwischen Volumenprozent und Gewichtsprozent bei PG und VG?.
Warum sollte die Einheit immer angegeben werden?
Eine Angabe wie:
70/30
ist ohne zusätzliche Information nicht vollständig eindeutig.
Sie kann bedeuten:
- 70/30 nach Volumen
- 70/30 nach Gewicht
Diese beiden Varianten können unterschiedliche Zusammensetzungen ergeben.
Deshalb sollten Rezepturen eindeutig angeben:
Vol.-% oder Gew.-%
Wie berechnet man eine Mischung nach Gewicht?
Beispiel:
Gesamtmasse:
1.000 g
70 Gew.-% PG:
1.000 g × 0,70 = 700 g PG
30 Gew.-% VG:
1.000 g × 0,30 = 300 g VG
Ergebnis:
700 g PG + 300 g VG
Mehr dazu unter PG und VG nach Gewicht mischen – so berechnen Sie das richtige Verhältnis in Gramm und Kilogramm.
Wie berechnet man eine Mischung nach Volumen?
Beispiel:
Gesamtvolumen:
1.000 ml
70 Vol.-% PG:
1.000 ml × 0,70 = 700 ml PG
30 Vol.-% VG:
1.000 ml × 0,30 = 300 ml VG
Ergebnis:
700 ml PG + 300 ml VG
Mehr dazu unter PG und VG nach Volumen mischen – so berechnen Sie das Verhältnis in Millilitern und Litern.
Wie berechnet man PG/VG-Mischungen schnell?
Für einfache Mischungsverhältnisse kann die Berechnung direkt über den Prozentanteil erfolgen.
Wer regelmäßig verschiedene Gesamtmengen und Verhältnisse berechnet, kann auch unseren PG/VG-Rechner – Mischungsverhältnisse einfach selbst berechnen nutzen.
Warum kann das Endvolumen leicht abweichen?
Beim Mischen zweier Flüssigkeiten kann das endgültige Volumen leicht von der einfachen Summe der Einzelvolumina abweichen.
Der Grund liegt in molekularen Wechselwirkungen und möglichen Volumenkontraktionen beziehungsweise -änderungen.
Für einfache Anwendungen ist dieser Effekt häufig klein.
Bei präzisen technischen Formulierungen sollte jedoch nicht grundsätzlich angenommen werden, dass:
500 ml + 500 ml exakt 1.000 ml Endvolumen ergeben.
Ist Dosieren nach Gewicht reproduzierbarer?
Häufig ja.
Eine gravimetrische Dosierung kann sehr gut reproduzierbar sein, wenn:
- die Waage ausreichend genau ist
- sauber tariert wird
- die Rezeptur nach Masse definiert ist
- Chargen korrekt dokumentiert werden
- geeignete Arbeitsbedingungen eingehalten werden
Bei VG kann dies besonders praktisch sein, da Glycerin sehr viskos ist.
Welche Waage eignet sich?
Das hängt von der zu dosierenden Menge ab.
Für kleine Mengen kann eine Feinwaage sinnvoll sein.
Für größere Gebinde oder Chargen kann eine Plattformwaage geeigneter sein.
Wichtig sind:
- ausreichende Tragkraft
- passende Auflösung
- stabile Aufstellung
- geeigneter Wägebereich
- regelmäßige Kontrolle
Warum ist korrektes Tarieren wichtig?
Beim Wiegen sollte zunächst das leere Gefäß tariert werden.
Dadurch zeigt die Waage anschließend nur die Masse des eingefüllten Rohstoffes an.
Typischer Ablauf:
- leeres Gefäß auf die Waage stellen
- Tara drücken
- Rohstoff einfüllen
- gewünschte Masse ablesen
Wie dosiert man kleine Mengen PG?
Propylenglykol ist relativ dünnflüssig.
Für kleine Mengen können beispielsweise verwendet werden:
- Pipetten
- Dosierspritzen
- kleine Messzylinder
- Feinwaagen
PG lässt sich aufgrund seiner niedrigeren Viskosität vergleichsweise einfach dosieren.
Wie dosiert man kleine Mengen VG?
Glycerin ist deutlich dickflüssiger.
Praktisch können beispielsweise sein:
- Dosierspritzen mit ausreichend großer Öffnung
- größere Pipetten
- geeignete Messgefäße
- Dosierung nach Gewicht
Die Gewichtsdosierung ist bei Glycerin häufig komfortabler als ein sehr exaktes volumetrisches Abmessen.
Wie dosiert man große Mengen?
Bei größeren Mengen können unter anderem zum Einsatz kommen:
- Pumpen
- Auslaufhähne
- Waagen
- Durchflussmesser
- Dosiersysteme
Welche Technik geeignet ist, hängt von:
- Viskosität
- Menge
- geforderter Genauigkeit
- Prozess
- Gebindegröße
ab.
Warum ist VG schwieriger zu dosieren?
Der Hauptgrund ist die hohe Viskosität.
Glycerin:
- fließt langsamer
- haftet stärker an Gefäßwänden
- läuft länger nach
- reagiert deutlich auf Temperaturänderungen
Dadurch kann insbesondere das Dosieren nach Volumen anspruchsvoller sein.
Warum ist PG einfacher zu dosieren?
PG besitzt eine niedrigere Viskosität.
Dadurch:
- fließt es schneller
- lässt es sich leichter pumpen
- läuft einfacher aus
- verteilt es sich schneller
Mehr dazu unter Propylenglykol vs. Glycerin – welcher Rohstoff ist dünnflüssiger und warum?.
Welche Rolle spielt die Temperatur beim Dosieren?
Die Temperatur beeinflusst insbesondere die Viskosität.
Bei niedriger Temperatur:
- wird PG zähflüssiger
- wird VG deutlich zähflüssiger
Dadurch kann sich die Dosiergeschwindigkeit verändern.
Für reproduzierbare Ergebnisse sollten möglichst vergleichbare Bedingungen herrschen.
Muss man die Dichte bei jeder Mischung messen?
Nicht zwingend.
Wenn eine zuverlässige Produktspezifikation vorliegt, kann der dort angegebene Dichtewert verwendet werden.
Bei sehr präzisen oder kontrollierten Prozessen kann eine eigene Dichtebestimmung sinnvoll sein.
Wie kann man die Dichte messen?
Mögliche Methoden sind:
- Pyknometer
- Aräometer
- digitale Dichtemessgeräte
- definierte Volumen-/Massebestimmung
Welche Methode geeignet ist, hängt vom benötigten Genauigkeitsniveau ab.
Sollte man PG und VG nach dem Dosieren mischen?
Wenn beide Bestandteile Teil derselben Formulierung sind, müssen sie anschließend ausreichend homogenisiert werden.
PG und VG sind grundsätzlich miteinander mischbar.
Die benötigte Mischzeit hängt unter anderem ab von:
- Menge
- Temperatur
- Verhältnis
- Viskosität
- Mischtechnik
Mehr dazu unter PG und VG mischen – welches Mischungsverhältnis ist sinnvoll?.
Was ist besser – Wiegen oder Abmessen?
Das hängt von der Anwendung ab.
Volumendosierung
Vorteile:
- einfach
- schnell
- leicht verständlich
- für viele kleinere Anwendungen ausreichend
Gewichtsdosierung
Vorteile:
- häufig gut reproduzierbar
- direkte Messung der Masse
- bei viskosem VG praktisch
- für größere Chargen gut geeignet
Für technisch definierte oder gewerbliche Rezepturen kann die Gewichtsdosierung häufig Vorteile bieten.
Was ist bei hygroskopischen Rohstoffen zu beachten?
PG und VG sind hygroskopisch.
Sie können Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnehmen.
Dadurch können sich unter anderem verändern:
- Wassergehalt
- Konzentration
- Dichte
- Viskosität
- Masse der Gesamtprobe
Gebinde sollten deshalb nicht unnötig lange offen stehen.
Mehr dazu unter Was bedeutet hygroskopisch? Einfach erklärt am Beispiel von Glycerin und Propylenglykol.
Wie sollte man Dosierungen dokumentieren?
Für reproduzierbare Prozesse empfiehlt sich eine Dokumentation von:
- Rohstoff
- Chargennummer
- Gewicht
- Volumen
- verwendeter Einheit
- Mischungsverhältnis
- Temperatur
- Datum
- gegebenenfalls verwendeter Waage oder Messmethode
Besonders wichtig ist, klar zu kennzeichnen, ob Prozentangaben nach:
- Gewicht
- Volumen
gemeint sind.
Welche Rolle spielt die Reinheit?
Reinheit und Wassergehalt können die physikalischen Eigenschaften des Rohstoffs beeinflussen.
Dazu gehören unter anderem:
- Dichte
- Viskosität
- Konzentration
Mehr dazu unter Welche Reinheit bei Propylenglykol und Glycerin? Was bedeuten 99,5 %, 99,9 %, USP und Ph. Eur.?.
Welche Rolle spielt die Produktspezifikation?
Für präzise Dosierungen sollte möglichst mit den Daten des konkreten Produktes gearbeitet werden.
Eine Produktspezifikation kann beispielsweise Angaben enthalten zu:
- Reinheit
- Wassergehalt
- Dichte
- Viskosität
- weiteren Qualitätsparametern
Was Grenzwerte, Sollwerte und typische Werte bedeuten, erklären wir unter Produktspezifikation bei Propylenglykol und Glycerin.
Welche Gebindegröße ist praktisch?
Für kleinere Dosierungen können 1-Liter-Gebinde besonders bequem sein.
Für regelmäßigen Bedarf können:
- 5 Liter
- 10 Liter
- 25 Liter
wirtschaftlicher sein.
Mehr dazu unter PG oder VG – welche Gebindegröße ist die richtige? 1 L, 5 L, 10 L oder 25 L.
Wie sollten PG und VG gelagert werden?
Beide Rohstoffe sollten grundsätzlich:
- sauber
- trocken
- gut verschlossen
- vor Verunreinigungen geschützt
- gemäß den produktspezifischen Angaben
gelagert werden.
Mehr dazu unter Propylenglykol und Glycerin richtig lagern – Haltbarkeit, Temperatur und Aufbewahrung.
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Fazit: Für präzise Dosierung müssen Volumen, Gewicht und Dichte unterschieden werden
Beim Dosieren von PG und VG gilt:
Milliliter und Gramm sind nicht dasselbe.
Die Verbindung zwischen beiden Größen ist die Dichte.
Wichtige Punkte:
- PG und VG besitzen unterschiedliche Dichten
- 100 ml entsprechen nicht automatisch 100 g
- Volumenprozent und Gewichtsprozent unterscheiden sich
- VG ist aufgrund seiner hohen Viskosität nach Gewicht häufig einfacher zu dosieren
- Temperatur beeinflusst Dichte und Viskosität
- Rezepturen sollten eindeutige Einheiten verwenden
- für exakte Berechnungen sollten produktspezifische Daten verwendet werden
Für einfache Anwendungen kann die Volumendosierung ausreichend sein.
Für präzise und reproduzierbare Prozesse bietet das Wiegen häufig Vorteile.
Häufige Fragen zur Dosierung von PG und VG
Sind 100 ml PG gleich 100 g?
Nein. Bei einer typischen Dichte von ungefähr 1,036 g/ml wiegen 100 ml PG rund 103,6 g.
Sind 100 ml VG gleich 100 g?
Nein. Bei einer typischen Dichte von ungefähr 1,261 g/ml wiegen 100 ml Glycerin rund 126,1 g.
Was ist der Unterschied zwischen ml und g?
Milliliter messen Volumen. Gramm messen Masse.
Wie rechnet man ml in g um?
Masse = Volumen × Dichte
Wie rechnet man g in ml um?
Volumen = Masse ÷ Dichte
Sind Volumenprozent und Gewichtsprozent dasselbe?
Nein. Aufgrund unterschiedlicher Dichten ergeben sich unterschiedliche Zusammensetzungen.
Ist PG leichter zu dosieren als VG?
Praktisch häufig ja, weil PG deutlich dünnflüssiger ist.
Sollte VG besser gewogen werden?
Bei präzisen Rezepturen kann die Dosierung nach Gewicht besonders praktisch und reproduzierbar sein.
Verändert Temperatur die Dosierung?
Ja. Temperatur beeinflusst sowohl Viskosität als auch Dichte.
Was bedeutet 70/30 ohne Einheit?
Die Angabe ist nicht vollständig eindeutig. Es sollte angegeben werden, ob 70/30 nach Volumen oder Gewicht gemeint ist.
Welche Dichte hat PG ungefähr?
Als typischer Orientierungswert bei etwa 20 °C ungefähr 1,036 g/ml.
Welche Dichte hat VG ungefähr?
Als typischer Orientierungswert bei etwa 20 °C ungefähr 1,261 g/ml.
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