Welcher Rohstoff eignet sich besser zum Mischen – PG oder VG?
Sowohl Propylenglykol (PG) als auch pflanzliches Glycerin (VG) lassen sich mit vielen geeigneten Flüssigkeiten gut mischen.
In der praktischen Verarbeitung unterscheiden sich beide Rohstoffe jedoch deutlich durch ihre Viskosität.
Vereinfacht gilt:
Propylenglykol lässt sich aufgrund seiner niedrigeren Viskosität meist leichter und schneller vermischen.
Glycerin ist deutlich dickflüssiger und kann daher mehr Mischzeit oder eine leistungsfähigere Mischtechnik erfordern.
Welcher Rohstoff tatsächlich besser geeignet ist, hängt aber nicht nur von der Verarbeitbarkeit ab. Entscheidend sind auch die gewünschten Eigenschaften der fertigen Formulierung.
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Einen allgemeinen Vergleich beider Rohstoffe finden Sie unter PG vs. VG – Unterschiede zwischen Propylenglykol und Glycerin einfach erklärt.
Warum lässt sich Propylenglykol leichter mischen?
Propylenglykol ist vergleichsweise dünnflüssig.
Dadurch verteilt sich PG in vielen Mischsystemen schneller und lässt sich leichter:
- rühren
- pumpen
- dosieren
- umfüllen
- homogen verteilen
Die niedrigere Viskosität kann deshalb bei vielen Mischprozessen ein praktischer Vorteil sein.
Grundlagen zu PG finden Sie unter Was ist Propylenglykol (PG)? Eigenschaften, Verwendung und 1,2-Propandiol einfach erklärt.
Warum ist Glycerin beim Mischen anspruchsvoller?
Glycerin besitzt eine deutlich höhere Viskosität.
Dadurch fließt es langsamer und benötigt häufig mehr Zeit, um sich gleichmäßig innerhalb einer Mischung zu verteilen.
Je nach Menge und Temperatur kann das bedeuten:
- längere Mischdauer
- stärkere Rührbewegung
- leistungsfähigere Mischtechnik
- langsamere Dosierung
- sorgfältigere Prozessführung
Das bedeutet jedoch nicht, dass Glycerin schlecht mischbar ist.
VG ist beispielsweise sehr gut mit Wasser und mit Propylenglykol mischbar. Die höhere Viskosität beeinflusst lediglich die praktische Verarbeitung.
Mehr über die Eigenschaften von VG erfahren Sie unter Was ist pflanzliches Glycerin (VG)? Eigenschaften, Verwendung und Glycerol einfach erklärt.
Warum spielt die Viskosität beim Mischen eine so große Rolle?
Die Viskosität beschreibt den Fließwiderstand einer Flüssigkeit.
Je höher die Viskosität, desto langsamer bewegt sich eine Flüssigkeit unter vergleichbaren Bedingungen.
Das beeinflusst unter anderem:
- Rührgeschwindigkeit
- Pumpenleistung
- Durchmischung
- Ausgießverhalten
- Dosierung
- Mischdauer
Propylenglykol besitzt eine deutlich geringere Viskosität als Glycerin.
Den Unterschied erklären wir ausführlich unter Propylenglykol vs. Glycerin – welcher Rohstoff ist dünnflüssiger und warum?.
Sind PG und VG miteinander mischbar?
Ja.
Propylenglykol und Glycerin sind grundsätzlich miteinander mischbar.
Sie können bei geeigneten Bedingungen eine homogene Mischung bilden.
Das Verhältnis beeinflusst unter anderem:
- Viskosität
- Fließverhalten
- Dosierbarkeit
- Verarbeitbarkeit
- Mischgeschwindigkeit
- physikalische Eigenschaften
Mehr zum Verhältnis selbst finden Sie unter PG und VG mischen – welches Mischungsverhältnis ist sinnvoll?.
Was passiert bei mehr PG in der Mischung?
Ein höherer PG-Anteil führt typischerweise zu einer dünnflüssigeren Mischung.
Das kann praktische Vorteile bieten bei:
- Dosierung
- Pumpen
- Abfüllung
- schneller Durchmischung
- Umfüllen
- Verarbeitung
Vereinfacht:
Mehr PG → niedrigere Viskosität
Das genaue Verhalten hängt jedoch zusätzlich von Temperatur, Konzentration und weiteren Bestandteilen ab.
Was passiert bei mehr VG?
Ein höherer VG-Anteil erhöht typischerweise die Viskosität.
Die Mischung wird dadurch:
- dickflüssiger
- langsamer fließend
- häufig schwieriger zu pumpen
- langsamer zu mischen
- stärker von der Verarbeitungstemperatur abhängig
Vereinfacht:
Mehr VG → höhere Viskosität
Welche Eigenschaft gewünscht ist, hängt vom jeweiligen Einsatzzweck ab.
Wie berechnet man ein PG/VG-Mischungsverhältnis?
Bei einer Mischung sollte zunächst klar sein, welches Verhältnis erreicht werden soll.
Beispiele können sein:
- 50/50
- 60/40
- 70/30
- andere definierte Verhältnisse
Dabei muss zusätzlich unterschieden werden, ob nach:
- Volumen
- Gewicht
gerechnet wird.
Für konkrete Berechnungen können Sie unseren PG/VG-Rechner – Mischungsverhältnisse einfach selbst berechnen verwenden.
PG und VG nach Gewicht oder Volumen mischen?
Gewichts- und Volumenangaben sind nicht identisch.
Der Grund liegt unter anderem in der unterschiedlichen Dichte von PG und VG.
Wer exakt arbeiten möchte, sollte deshalb klar definieren, ob ein Verhältnis als:
- Volumenprozent
- Gewichtsprozent
angegeben ist.
Den Unterschied erklären wir unter Was ist der Unterschied zwischen Volumenprozent und Gewichtsprozent bei PG und VG?.
PG und VG nach Gewicht mischen
Beim Mischen nach Gewicht werden die einzelnen Komponenten in Gramm oder Kilogramm eingewogen.
Das hat den Vorteil, dass keine Volumenablesung erforderlich ist.
Mehr dazu unter PG und VG nach Gewicht mischen – so berechnen Sie das richtige Verhältnis in Gramm und Kilogramm.
PG und VG nach Volumen mischen
Beim Mischen nach Volumen werden die einzelnen Komponenten beispielsweise in:
- Millilitern
- Litern
abgemessen.
Mehr dazu unter PG und VG nach Volumen mischen – so berechnen Sie das Verhältnis in Millilitern und Litern.
Kann man PG und VG mit Wasser mischen?
Ja.
Sowohl Propylenglykol als auch Glycerin sind sehr gut mit Wasser mischbar.
Ausführliche Informationen finden Sie hier:
- Ist Propylenglykol wasserlöslich? Mischbarkeit mit Wasser einfach erklärt
- Ist Glycerin wasserlöslich? Mischbarkeit von Glycerol mit Wasser einfach erklärt
Welcher Stoff mischt sich besser mit Wasser?
Beide Rohstoffe sind sehr gut mit Wasser mischbar.
Chemisch betrachtet besitzen sowohl PG als auch VG polare Hydroxygruppen, die starke Wechselwirkungen mit Wassermolekülen ermöglichen.
In der praktischen Verarbeitung kann sich Propylenglykol aufgrund seiner niedrigeren Viskosität jedoch schneller verteilen.
Glycerin benötigt wegen seiner höheren Viskosität bei größeren Mengen möglicherweise mehr Mischzeit.
Welche Rolle spielt die Temperatur?
Die Temperatur beeinflusst die Viskosität.
Vereinfacht gilt:
wärmer → niedrigere Viskosität
kälter → höhere Viskosität
Bei Glycerin fällt dieser Effekt besonders deutlich auf.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Rohstoffe beliebig erwärmt werden sollten.
Entscheidend sind immer:
- Produktspezifikation
- Sicherheitsinformationen
- Verarbeitungsanforderungen
- weitere Inhaltsstoffe
Kann man Glycerin erwärmen, um es leichter zu mischen?
Mit steigender Temperatur sinkt grundsätzlich die Viskosität von Glycerin.
Dadurch kann es sich leichter:
- pumpen
- dosieren
- ausgießen
- vermischen
lassen.
Ob und auf welche Temperatur ein konkretes Produkt erwärmt werden darf, sollte jedoch anhand der jeweiligen technischen Unterlagen geprüft werden.
Eine pauschale Erwärmungsempfehlung wäre nicht sinnvoll.
Welche Rolle spielt die Lagerung vor dem Mischen?
Die Lagertemperatur beeinflusst unmittelbar das Fließverhalten.
Kaltes Glycerin kann beispielsweise deutlich zähflüssiger sein als dasselbe Produkt unter wärmeren Bedingungen.
Auch PG verändert seine Viskosität mit der Temperatur.
Mehr dazu unter Propylenglykol und Glycerin richtig lagern – Haltbarkeit, Temperatur und Aufbewahrung.
Kann Propylenglykol als Trägerstoff dienen?
Je nach Anwendung kann PG als Träger- oder Hilfsstoff eingesetzt werden.
Die:
- gute Mischbarkeit mit Wasser
- vergleichsweise niedrige Viskosität
- polare Molekülstruktur
können dabei praktische Vorteile bieten.
Ob ein konkretes Produkt dafür geeignet ist, hängt jedoch von Qualität und Produktspezifikation ab.
Kann Glycerin als Trägerstoff verwendet werden?
Auch Glycerin kann je nach Anwendung Bestandteil einer Formulierung oder Trägerkomponente sein.
Seine Eigenschaften unterscheiden sich jedoch deutlich von PG.
Besonders relevant sind:
- höhere Viskosität
- starke Hygroskopie
- ausgeprägte Wasserbindung
- gute Mischbarkeit mit Wasser
Welche Rolle spielt die Hygroskopie beim Mischen?
Sowohl PG als auch VG sind hygroskopisch.
Sie können Feuchtigkeit aus ihrer Umgebung aufnehmen.
Dadurch können sich bei längerer offener Verarbeitung beispielsweise verändern:
- Konzentration
- Wassergehalt
- Viskosität
- Dichte
- Fließverhalten
Mehr dazu unter Was bedeutet hygroskopisch? Einfach erklärt am Beispiel von Glycerin und Propylenglykol.
Sollte man fertige Mischungen sofort verschließen?
Bei hygroskopischen Rohstoffen ist es sinnvoll, unnötigen Kontakt mit Umgebungsluft zu vermeiden.
Ein gut verschlossenes Gebinde reduziert das Risiko von:
- Feuchtigkeitsaufnahme
- Verunreinigungen
- Konzentrationsveränderungen
- unerwünschten Änderungen der Produktspezifikation
Nach dem Mischvorgang sollte das Produkt deshalb entsprechend den Anforderungen der Formulierung gelagert werden.
Welche Mischtechnik ist geeignet?
Das hängt insbesondere von:
- Gesamtmenge
- Viskosität
- Temperatur
- Behältergröße
- weiteren Bestandteilen
ab.
Mögliche Systeme sind beispielsweise:
- manuelles Rühren bei kleinen Mengen
- Magnetrührer
- mechanische Rührwerke
- Pumpenkreisläufe
- industrielle Mischsysteme
Bei hochviskosem VG kann eine leistungsfähigere Technik erforderlich sein als bei dünnflüssigem PG.
Welche Reihenfolge ist beim Mischen sinnvoll?
Eine allgemeingültige Reihenfolge gibt es nicht.
Sie hängt von der jeweiligen Formulierung ab.
In manchen Systemen kann es praktisch sein, zunächst die dünnflüssigere Komponente vorzulegen und die dickflüssigere Komponente langsam einzudosieren.
Das kann die Homogenisierung erleichtern.
Bei technischen oder qualitätskritischen Formulierungen sollte die vorgesehene Prozessanweisung jedoch immer Vorrang haben.
Warum langsam dosieren?
Eine kontrollierte Dosierung kann helfen, große lokale Konzentrationsunterschiede zu vermeiden.
Das kann besonders bei hochviskosen Komponenten sinnvoll sein.
Mögliche Vorteile sind:
- gleichmäßigere Verteilung
- bessere Prozesskontrolle
- kontrolliertere Mischgeschwindigkeit
- reproduzierbarere Verarbeitung
Welche Rolle spielt die Menge?
Kleine Mengen lassen sich meist leichter homogenisieren.
Bei größeren Volumina steigen die Anforderungen an:
- Mischtechnik
- Mischzeit
- Behältergeometrie
- Pumpen
- Dosierung
- Prozesskontrolle
Eine 25-Liter-Mischung stellt deshalb andere praktische Anforderungen als eine kleine Labor- oder Testmenge.
Welche Gebindegröße ist sinnvoll?
Die passende Gebindegröße hängt vom tatsächlichen Verbrauch ab.
Typische Größen sind:
- 1 Liter
- 5 Liter
- 10 Liter
- 25 Liter
Mehr dazu unter PG oder VG – welche Gebindegröße ist die richtige? 1 L, 5 L, 10 L oder 25 L.
Welche Rolle spielt die Wasserqualität?
Wenn Wasser Bestandteil einer Mischung ist, kann dessen Qualität das Ergebnis beeinflussen.
Relevant können beispielsweise sein:
- Mineralstoffgehalt
- Wasserhärte
- Leitfähigkeit
- gelöste Salze
- mikrobiologische Qualität
Die passende Wasserqualität richtet sich immer nach der jeweiligen Anwendung.
Kann Leitungswasser verwendet werden?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten.
Leitungswasser kann sich regional in seiner Zusammensetzung unterscheiden.
Für bestimmte technisch definierte Formulierungen können beispielsweise:
- demineralisiertes Wasser
- destilliertes Wasser
- andere definierte Wasserqualitäten
erforderlich sein.
Was ist beim Mischen mit weiteren Stoffen zu beachten?
Die gute Mischbarkeit von PG und VG miteinander bedeutet nicht automatisch, dass beide Rohstoffe mit jedem anderen Stoff kompatibel sind.
Zu prüfen sind unter anderem:
- Löslichkeit
- chemische Verträglichkeit
- Temperatur
- Konzentration
- pH-Wert
- Stabilität
- Produktspezifikation
Für professionelle Formulierungen sollte die Verträglichkeit des gesamten Stoffsystems geprüft werden.
Ist PG immer die bessere Mischkomponente?
Nein.
PG lässt sich aufgrund seiner niedrigeren Viskosität häufig leichter verarbeiten.
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass es für jede Formulierung die bessere Wahl ist.
VG kann ausdrücklich erwünscht sein, wenn beispielsweise:
- höhere Viskosität
- stärkere Feuchtigkeitsbindung
- andere physikalische Eigenschaften
- pflanzliche Herkunft
gefordert sind.
Wann ist VG sinnvoller?
VG kann sinnvoller sein, wenn:
- höhere Viskosität gewünscht ist
- stärkere Feuchtigkeitsbindung benötigt wird
- eine dickflüssigere Formulierung gewünscht ist
- pflanzlicher Ursprung relevant ist
Mehr zur Feuchtigkeitsbindung finden Sie unter Glycerin oder Propylenglykol – welcher Rohstoff bindet mehr Feuchtigkeit?.
Wann ist PG sinnvoller?
PG kann hinsichtlich der Verarbeitung praktischer sein, wenn:
- niedrige Viskosität gefragt ist
- leichte Pumpbarkeit wichtig ist
- schnelle Durchmischung gewünscht ist
- dünnflüssigere Formulierungen benötigt werden
Die endgültige Auswahl hängt jedoch immer vom Gesamtsystem ab.
Was ist besser für größere Mischmengen?
Bei größeren Volumina spielt die Verarbeitbarkeit eine größere Rolle.
PG ist aufgrund seiner geringeren Viskosität normalerweise leichter:
- zu fördern
- zu dosieren
- umzuwälzen
- homogen zu verteilen
VG benötigt häufig mehr Mischzeit oder leistungsfähigere Technik.
Trotzdem entscheidet die gewünschte Zusammensetzung darüber, welcher Rohstoff beziehungsweise welches Verhältnis erforderlich ist.
Wie lange sollte PG und VG gemischt werden?
Eine pauschale Mischzeit gibt es nicht.
Sie hängt ab von:
- Menge
- Temperatur
- Viskosität
- Mischungsverhältnis
- Mischtechnik
- Behältergeometrie
- weiteren Bestandteilen
Die Mischdauer sollte so gewählt werden, dass die geforderte Homogenität erreicht wird.
Wie erkennt man eine homogene Mischung?
Je nach Formulierung können Hinweise sein:
- gleichmäßiges Erscheinungsbild
- keine sichtbare Phasentrennung
- keine Ablagerungen
- reproduzierbare Messwerte
- gleichmäßige Zusammensetzung
Bei professionellen Anwendungen können zusätzliche Prüfungen erforderlich sein.
Welche Rolle spielt die Dichte beim Mischen?
PG und VG besitzen unterschiedliche Dichten.
Als typische Orientierungswerte bei ungefähr 20 °C können gelten:
- Propylenglykol: ca. 1,036 g/ml
- Glycerin: ca. 1,261 g/ml
Das ist besonders wichtig, wenn Mengen von Volumen in Gewicht umgerechnet werden.
Mehr dazu unter Dichte von Propylenglykol und Glycerin – wie viel wiegt 1 Liter PG oder VG?.
Wie viel wiegt 1 Liter PG oder VG?
Als typische Orientierungswerte bei ungefähr 20 °C:
- 1 Liter PG ≈ 1,04 kg
- 1 Liter VG ≈ 1,26 kg
Mehr dazu:
- 1 Liter Propylenglykol in kg – Volumen in Gewicht umrechnen
- 1 Liter Glycerin in kg – Volumen in Gewicht umrechnen
Welche Rolle spielt die Reinheit?
Die Reinheit beeinflusst die Eigenschaften eines Rohstoffes.
Produkte können sich beispielsweise unterscheiden bei:
- Wassergehalt
- Verunreinigungen
- Produktspezifikation
- Herstellungsverfahren
- Qualitätsanforderungen
- vorgesehenen Anwendungen
Deshalb sollten immer die konkreten Produktdaten berücksichtigt werden.
Mehr dazu unter Welche Reinheit bei Propylenglykol und Glycerin? Was bedeuten 99,5 %, 99,9 %, USP und Ph. Eur.?.
Welche Rolle spielt die Produktspezifikation?
Die Produktspezifikation definiert die Qualitätsanforderungen eines Rohstoffs.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Mindestgehalt
- Wassergehalt
- Dichte
- Viskosität
- Farbe
- Grenzwerte für Verunreinigungen
Was Grenzwerte, Sollwerte und typische Werte bedeuten, erklären wir unter Produktspezifikation bei Propylenglykol und Glycerin.
Propylenglykol und Glycerin bei der Abfüller GmbH
Bei der Abfüller GmbH erhalten Sie beide Rohstoffe in verschiedenen Gebindegrößen.
→ Propylenglykol (PG / 1,2-Propandiol) kaufen
→ Pflanzliches Glycerin (VG / Glycerol) kaufen
Fazit: PG lässt sich meist leichter mischen, VG erhöht die Viskosität
Die Frage „Propylenglykol oder Glycerin – welcher Rohstoff eignet sich besser zum Mischen?“ lässt sich nicht pauschal beantworten.
Für die reine Verarbeitung gilt:
PG ist aufgrund seiner niedrigeren Viskosität meist leichter und schneller zu mischen.
VG ist deutlich dickflüssiger und kann mehr Zeit oder leistungsfähigere Mischtechnik erfordern.
Welche Variante besser geeignet ist, hängt jedoch von der gewünschten Formulierung ab.
Wichtige Faktoren sind:
- Viskosität
- Mischungsverhältnis
- Temperatur
- Wassergehalt
- Reinheit
- Mischtechnik
- Produktspezifikation
- Einsatzzweck
Häufige Fragen zum Mischen von PG und VG
Kann man PG und VG miteinander mischen?
Ja. Propylenglykol und Glycerin sind grundsätzlich miteinander mischbar.
Welcher Stoff lässt sich leichter mischen?
PG lässt sich wegen seiner niedrigeren Viskosität meist leichter und schneller verarbeiten.
Macht mehr VG eine Mischung dickflüssiger?
Typischerweise ja. Ein höherer VG-Anteil erhöht die Viskosität.
Macht mehr PG eine Mischung dünnflüssiger?
Typischerweise ja. Ein höherer PG-Anteil führt zu einer niedrigeren Viskosität.
Sind PG und VG mit Wasser mischbar?
Ja. Beide Rohstoffe sind sehr gut mit Wasser mischbar.
Muss VG zum Mischen erwärmt werden?
Nicht zwingend. Eine höhere Temperatur senkt zwar die Viskosität, aber produktspezifische und sicherheitsrelevante Angaben müssen beachtet werden.
Welche Komponente sollte zuerst in den Mischbehälter?
Das hängt von der Formulierung ab. In manchen Fällen kann es praktisch sein, zunächst die dünnflüssigere Komponente vorzulegen.
Wie lange muss PG mit VG gemischt werden?
Die Mischzeit hängt von Menge, Temperatur, Viskosität, Mischungsverhältnis und Technik ab und kann nicht pauschal angegeben werden.
Was ist der Unterschied zwischen Mischen nach Gewicht und Volumen?
Beim Mischen nach Gewicht werden Gramm beziehungsweise Kilogramm verwendet. Beim Mischen nach Volumen werden Milliliter beziehungsweise Liter verwendet. Wegen der unterschiedlichen Dichten sind beide Methoden nicht identisch.
Ist PG besser als VG?
Nein. Beide Rohstoffe besitzen unterschiedliche Eigenschaften und erfüllen unterschiedliche Anforderungen.
Welche Gebindegröße eignet sich für größere Mischungen?
Bei hohem und regelmäßigem Verbrauch können 10- oder 25-Liter-Gebinde sinnvoll sein. Entscheidend sind Verbrauch, Lagerung und Handhabung.
Wo kann man PG und VG kaufen?
Bei der Abfüller GmbH erhalten Sie Propylenglykol (PG) und pflanzliches Glycerin (VG) in verschiedenen Gebindegrößen.